Den Handel mit Devisen (Devisenhandel) nennt man auch Forex-Trading. Dabei werden zwei Währungen gegeneinander getauscht – das Wertverhältnis ist der sich ständig ändernde Wechselkurs. Wir verraten, wie das funktioniert.

Beim Forex-Trading geht es im Grunde genommen um das schwankende Wertverhältnis, in dem zwei Währungen zueinanderstehen – wie beim bekannten Geldwechsel bei der Hausbank vor einer Auslandsreise. Der Wechselkurs bestimmt, wie viel Geld der Währung X man im Tausch gegen eine definierte Menge der Währung Y bekommt – und andersherum.

Über 80 Prozent der gehandelten Währungspaare besteht aus den fünf Hauptwährungen, darunter der US-Dollar, der Euro und der Schweizer Franken.

Wie an der Börse bestimmen Angebot und Nachfrage den Wechselkurs, zu dem zwei Währungen getauscht werden können. Deshalb unterliegt dieser ständigen Schwankungen, auf die Händler wiederum spekulieren. So kann mit dem Forex-Trading sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen spekuliert werden, wie zum Beispiel beim regulierten CFD-Tradinganbieter Plus500 (CFD-Service. Dein Kapital ist gefährdet).

Ein Beispiel veranschaulicht das Prinzip:

  • Währung X ist derzeit hoher Inflation ausgesetzt. Das grosse Angebot trifft auf eine geringe Nachfrage, der Wechselkurs sinkt.
  • Trader, die einen zukünftigen Anstieg des Wechselkurses erwarten, können nun mit einem vergleichsweise geringen Einsatz ihrer eigenen Währung Y eine grosse Menge der Währung X kaufen.
  • Trifft ihre Prognose ein und der Wechselkurs steigt, kann Währung X teurer weiterverkauft werden, als sie ursprünglich erworben wurde.
  • Es geht also darum, eine Währung möglichst günstig ein- und anschliessend zu einem möglichst hohen Preis wieder zu verkaufen. Auf diese Weise kann man mit dem Forex-Trading spekulieren.

Der Erfolg eines Traders hängt massgeblich davon ab, ob er es schafft, den richtigen Zeitpunkt für den Kauf und den Verkauf der Devisen zu treffen. Dafür ist es wichtig, den Markt und seine Mechanismen zu beobachten. Denn auch hier gilt: Die Chance auf grosse Gewinne geht zumeist mit einem hohen Risiko einher. Die Kursentwicklung eines Währungspaares kann von vielen Faktoren abhängig sein und auch professionelle Trader liegen mit ihren Prognosen manchmal falsch.

Wenn im Beispielfall der Wechselkurs nicht wie erwartet ansteigt, sondern weiter fällt, muss der Anleger entscheiden, wie es weitergeht: Glaubt er weiterhin an seine Prognose des Wertzuwachses, wird er die Währung möglicherweise trotz anfänglichem Wertverlust halten wollen. Erwartet er anhaltende Verluste, wird er vielleicht schnell wieder verkaufen wollen, um den Schaden möglichst gering zu halten.

Doch wer den Markt versteht und sich an wichtige Regeln hält, kann das Risiko minimieren und hat die Möglichkeit, mit dem Forex-Trading auf wechselnde Kurse zu spekulieren. Mehr zu den fünf Grundsätzen des erfolgreichen Devisenhandels lesen Sie auch hier.

Wo kann man Devisenhandel betreiben?

Anders als es bei Aktien der Fall ist, läuft der Devisenhandel nicht über eine zentrale Börse. Deshalb benötigen Trader ein spezielles Konto bei einem Online-Broker. Über diesen wird der Devisenhandel unkompliziert und vollkommen digital abgewickelt. Die grosse Auswahl an verschiedenen Online-Brokern kann erst einmal verwirrend erscheinen, doch ein Vergleich kann den nötigen Überblick geben. In unserem MoneyPro.ch Vergleich wurde Plus500 mit 5 Sternen ausgezeichnet.

Worauf kommt es bei guten Forex-Brokern an?

Es gibt drei Gruppen von Forex-Brokern: Market Maker, STP-Broker und ECN-Broker. Erstere nennt man auch Dealing Desk Broker. Sie machen ihre Kurse selbst, bestimmen über Angebot und Nachfrage und sind stets der Gegner des Kunden, denn nur einer kann gewinnen. STP- und ECN-Broker sind Non Dealing Desk Broker. Sie unterstützen den Trader, indem sie für ihn den besten Kurs am Interbankenmarkt auswählen. Gewinnt der Anleger, gewinnt auch der Broker.

Ob Dealing oder Non Dealing Desk Broker – sie alle haben verschiedene Vor- und Nachteile. Was das richtige Modell für den einen Trader ist, kann für den anderen unpassend sein. Und wie immer, wenn es um Geld geht, gibt es leider auch unter den Forex-Brokern schwarze Schafe.

Deshalb ist es sehr wichtig, unter den vielen Anbietern den besten auszuwählen. Allerdings fällt bei der grossen Auswahl der Vergleich schwer – Sie können ja nicht jeden selbst ausprobieren. Darum übernehmen wir das für Sie: In unabhängigen Tests vergleichen wir die wichtigsten Online-Broker und stellen Ihnen die besten Forex-Broker vor.

Die besten Forex-Broker im Vergleich

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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74-89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.