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Forex-Trading: Die Vor- und Nachteile einfach erklärt

Forex (auch FX genannt) steht für „Foreign Exchange Market“ und bezieht sich auf den grössten Finanzmarkt der Welt – den Handel mit Fremdwährungen. Dieser Markt eröffnet Chancen, ist aber auch mit Risiken verbunden.

Forex-Trading: Die Vor- und Nachteile einfach erklärt

Forex (auch FX genannt) steht für „Foreign Exchange Market“ und bezieht sich auf den grössten Finanzmarkt der Welt – den Handel mit Fremdwährungen. Früher nutzten grössere Unternehmen den Forex-Handel für die Absicherung ihrer Devisenpositionen und Auslandsgeschäfte, doch heute sind beim Devisenhandel nahezu alle Personengruppen präsent – von der Hausfrau bis zum Geschäftsführer. Da der Devisenmarkt zahlreiche Vorteile mit sich bringt, wundert es nicht, dass das Forex-Trading in den vergangenen Jahren so stark an Popularität gewann. Inzwischen nutzen auch Kleinanleger und Sparer die idealen Handelsbedingungen beim Handel mit fremden Währungen, um an Gewinne zu kommen. Im Folgenden werden wir näher auf die zahlreichen Vorteile vom Forex-Trading eingehen, aber auch die Nachteile unter die Lupe nehmen.

Vorteile von Forex-Trading:

  • Handelszeiten
  • höchste Liquidität weltweit
  • Volatilität
  • Handeln von zu Hause oder unterwegs
  • geringe Mindesteinsätze
  • Hedging
  • schnelle Gewinne
  • Zugriff auf hilfreiche Tools
  • automatischer Handel
  • kein hohes Kapital notwendig

Handelszeiten: an Werktagen rund um die Uhr geöffnet

Forex ist an Werktagen rund um die Uhr geöffnet, genauer gesagt von 22:00 Uhr am Sonntag bis zu 23:00 Uhr am Freitag. Das liegt vor allem daran, dass die Transaktionen nicht über eine zentrale Börse, sondern zwischen den Parteien direkt abgeschlossen werden. Der globale Devisenmarkt ist auf diese Weise jederzeit verfügbar. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass es aufgrund der verschiedenen Regelung von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt in den einzelnen Ländern zu unterschiedlichen Öffnungszeiten im März/April und Oktober/November kommen könnte.

Doch wie sieht es an Wochenenden aus? Forex ist am Wochenende zwar geschlossen, jedoch findet der Handel tatsächlich auch dann statt, denn der Markt ist nur für Einzelhändler geschlossen, nicht aber für Zentralbanken und andere Organisationen. Der Unterschied zwischen dem Freitag-Schlusskurs und dem Öffnungskurs am Sonntag wird in der Fachsprache „Gap“ genannt.

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Denke daran, dass CFDs ein Hebelprodukt sind und zum Verlust deines gesamten Kapitals führen kann. Der Handel mit CFDs ist möglicherweise ungeeignet. Bitte stelle sicher, dass du die damit verbundenen Risiken vollständig verstehst. Bitte beachte die Risikohinweise und die Benutzervereinbarung, bevor du die Dienste nutzt.

Höchste Liquidität weltweit

Die weltweit höchste Liquidität ist ein grosser Vorteil des Devisenmarktes. An dem äusserst liquiden Markt werden nämlich nicht nur enorm hohe Umsätze getätigt, sondern es stehen auch jederzeit zahlreiche Verkäufer und Käufer zum Handel bereit. Am Devisenmarkt tummeln sich Unternehmen, Banken und Einzelpersonen, die täglich Währungen im Wert von bis zu 5 Billiarden US-Dollar konvertieren – mit der Hoffnung, dadurch Gewinne zu machen. Die hohe Liquidität verspricht einfache und schnelle Transaktionen mit äusserst niedrigen Spreads bzw. Transaktionskosten und ermöglicht auf diese Weise Spekulationen auch auf kleinere Kursbewegungen.

Hohe Volatilität

Durch das äusserst hohe Volumen der täglichen Transaktionen mit unterschiedlichen Währungen entsteht ein starker Strom von mehreren Milliarden Dollar pro Minute. Dies hat eine extreme Volatilität zur Folge, was wiederum zu starken Kursschwankungen bei manchen Währungen führt. Somit öffnen sich für Trader Chancen, auf die Kursbewegungen in beide Richtungen zu spekulieren und damit Profite zu erzielen. Damit dieser Vorteil nicht zum Nachteil wird und sich der Markt nicht gegen die Trader wendet, sollten Risikomanagement-Tools zum Eingrenzen der Exposition genutzt werden.

Handeln auch von unterwegs

Der Devisenhandel vom heimischen Computer aus ist für viele Trader bereits ein grosser Pluspunkt. Forex Trading bietet aber auch den Vorteil, dass inzwischen rund um die Uhr nicht nur von zu Hause aus, sondern auch von unterwegs gehandelt werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob PC, Laptop, Tablet oder das Smartphone zum Devisenhandel genutzt werden – Hauptsache es besteht eine funktionierende Internetverbindung. So haben die Trader auch im Urlaub oder während der Geschäftsreise Zugriff auf die Plattform und die Möglichkeit, sich am Devisenhandel zu beteiligen.

Geringer Mindesteinsatz

Anleger, die spekulativ eingestellt sind und mit fremden Währungen handeln, sehen den vergleichsweise geringen Mindesteinsatz als einen der grossen Vorteile vom Forex-Trading. Wie hoch der Mindesteinsatz sein muss, hängt zum einen vom Hebel ab, der zur Verfügung steht. Zum anderen spielt der vom Broker geforderte Lot eine ebenfalls wichtige Rolle. Wenn der Broker beispielsweise nur einen Mikro-Lot fordert, kann der Mindesteinsatz sogar bei 20 € liegen.

Hedging

Bei diesem Begriff geht es um eine Technik, die zum Reduzieren des Risikos negativer Bewegungen auf dem Markt genutzt wird. Dabei werden mehrere strategische Positionen eröffnet und mögliche Verluste gemildert. Es gibt viele Strategien, mit denen die Devisen abgesichert werden können. Die häufigste Strategie ist die Absicherung mit mehreren Währungspaaren, die wie beispielsweise GBP/USD und EUR/USD positiv korrelieren. Auf diese Weise wird das Abwärtsrisiko begrenzt.

Schnelle Gewinne

Das Hauptziel jedes Traders ist natürlich, innerhalb kürzester Zeit möglichst grosse Gewinne zu erzielen. Genau hier liegt ein weiterer Vorteil von Forex Trading. Die Teilnehmer am Forex Trading können nämlich dank des vom Broker bereitgestellten Hebels und dem relativ geringen Kapitaleinsatz Gewinne in kurzer Zeit machen. So können bereits bei einer relativ geringen Investition von 100 € und bei einem Hebel von 400:1 insgesamt 40.000 € gehandelt werden, was schon bei geringen Kursbewegungen für hohe Gewinne sorgt – und das an nur einem Tag. Natürlich ist es nicht möglich, die Entwicklungen von Kursen vorherzusehen, weshalb auch die Chance von einem erheblichen Verlust besteht.

Hilfreiche Tools

Egal ob es sich um Profis mit ausgebautem Trading-Wissen oder um unerfahrene Anfänger handelt – es stehen allen eine Reihe von hilfreichen Tools zur Verfügung. Die unterschiedlichen Funktionen helfen Tradern dabei, das nötige Know-how zu erlernen und ihr Wissen auszubauen. Auf diese Weise wird das Trading-Erlebnis verbessert und gleichzeitig gewisses Risikomanagement betrieben. Zudem stehen auf vielen Trading-Plattformen interaktive Chats und Newsfeeds zur Verfügung.

Automatischer Handel

Beim Forex-Trading ist sogar ein automatischer Handel möglich, wenn der Händler die Kursentwicklung aus irgendeinem Grund nicht mitverfolgen kann oder möchte. Auf Basis der Kundenvorgaben wird mit modernen Handelssystemen automatisiert gehandelt. Die zwei wichtigsten Vorteile des automatisierten Handels sind die schnelle Reaktionszeit und die hundertprozentige Objektivität beim Trading.

Welche Nachteile beim Forex-Trading gibt es?

Auch wenn es beim Forex-Trading weitaus mehr Vorteile als Nachteile gibt, sollten letztere nichtsdestotrotz im Auge behalten werden. Vor allem Anfänger müssen die Nachteile beim Devisenhandel im Auge behalten.

Nachschusspflicht

Die Nachschusspflicht gehört zu den grössten Nachteilen beim Forex-Trading und ist zum Grossteil vom jeweiligen Broker abhängig. Es gibt dementsprechend zwei Gruppen von Forex Brokern: Mit bzw. ohne Nachschusspflicht. Bei der einen Gruppe werden nach dem Erreichen des gestellten Margins offene Positionen automatisch geschlossen. Doch bei der zweiten Gruppe können Trader nicht nur ihre Investitionen verlieren, sondern auch viel mehr. Die Nachschusspflicht ist nämlich nicht begrenzt. Extreme Beispiele sind zwar relativ selten, jedoch ist das finanzielle Risiko gross. Allerdings gibt es Wege, dieses Risiko einzugrenzen.

Unseriöse Broker

In diesem Handelsbereich ist es heutzutage sehr unwahrscheinlich, dass ein Forex-Broker unseriös arbeitet. Das liegt vor allem daran, dass sie von den zuständigen Aufsichtsbehörden reguliert werden. Nichtsdestotrotz gibt es Gerüchte von unseriösen Brokern. Zudem arbeiten einige Forex- und CFD-Broker nicht gerade transparent und benachteiligen ihre Kunden auf unterschiedliche Weise, auch wenn sie sie nicht aktiv betrügen. Deshalb gilt bei der Auswahl immer zuerst die Erfahrungsberichte zu lesen. Ein Forex-Broker sollte immer transparent arbeiten und seine Kunden über die möglichen Risiken aufklären. Konditionen und Kosten müssen ebenfalls im Voraus bekannt sein. Deshalb gilt: Forex Broker vergleichen und sich so für einen mit guten Bewertungen entscheiden.

Unberechenbarer Markt

Trader dürfen sich nie voll und ganz auf die Prognosen verlassen. Der Markt ist unberechenbar und kann sich schnell in die unerwartete Richtung bewegen. Unvorhersehbare Ereignisse können schnell ein Chaos anrichten und zu grossen Verlusten führen. Der Devisenhandel ist nie sicher und deshalb ist es wichtig, unabhängig von der Prognose vorsichtig zu sein. Zum Glück stehen aber bestimmte Instrumente zur Verfügung, die das Risiko zumindest miniminieren und eingrenzen können. Vor allem Anfänger sollten nur so viel Kapital investieren, wie viel ihnen zur Verfügung steht bzw. dessen Verlust sie verkraften könnten.

Fazit

Forex-Trading bringt zahlreiche Vorteile mit sich und bietet die Chance, schnell an Gewinne zu kommen. Doch auch wenn der Forex-Handel auf den ersten Blick vielleicht einfach verständlich scheint, sollten vor allem Anfänger vorsichtig sein. Noch vor der Kontoeröffnung bei einem Broker sollten die verschiedenen Fachbegriffe bekannt sein. Vor dem eigentlichen Handel empfiehlt es sich, das Risiko mit den entsprechenden Instrumenten und dem Risikomanagement so weit wie möglich zu reduzieren.

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