Worum handelt es sich bei einem Forex-Broker?

Online-Broker geben Kunden die Möglichkeit, mit verschiedenen Finanzinstrumenten zu handeln, wie zum Beispiel Aktienbroker mit Aktien und sonstigen Wertpapieren. Eine spezielle Art von Online-Broker ist der sogenannte Forex-Broker, der im deutschsprachigen Raum häufig auch als Devisenbroker bezeichnet wird. Ein Forex-Broker stellt eine spezielle Handelsplattform zur Verfügung, über die Trader mit Devisen handeln können. Zu diesem Zweck müssen Sie sich lediglich beim Forex-Broker registrieren sowie ein Handelskonto eröffnen lassen. Anschliessend haben Sie nach einer Einzahlung auf dieses Konto die Möglichkeit, einen Handelsauftrag zu einem bestimmten Devisenpaar zu erteilen. Die führenden Forex-Broker im Test

Die Regulierung von Forex-Brokern

Am Markt existieren mittlerweile über 50 Forex-Broker, die ihren Sitz allerdings seltener in der Schweiz haben. Meistens befindet sich der Hauptsitz auf Zypern oder im aussereuropäischen Raum, was allerdings nicht zwangsläufig ein Negativmerkmal sein muss. Vielmehr ist es mittlerweile so, dass die weitaus meisten Forex-Broker offiziell reguliert werden. Zuständig dafür sind die jeweiligen Finanzaufsichtsbehörden des Landes, in dem die Broker beheimatet ist bzw. seine Dienste anbietet. In der Schweiz ist dies die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA. Aufgrund der Regulierung sind diese Broker als sicher und seriös einzustufen, auch wenn dies natürlich nicht bedeutet, dass beim Forex Trading keine Verluste entstehen können. Die Sicherheit bezieht sich vielmehr darauf, dass für einen fairen Handel ohne Betrug gesorgt wird.

Wie handelt man über den Forex-Broker?

Um über einen Forex Broker mit Devisen handeln zu können, benötigen Sie zunächst ein Handelskonto. Dessen Eröffnung erfolgt online, sodass Sie lediglich einige persönliche Daten erfassen müssen. Nach Bestätigung der Anmeldung erhalten Sie Ihre Zugangsdaten und können sich damit anschliessend jederzeit auf der Handelsplattform einloggen. Empfehlenswert ist es, dass Sie sich zunächst durch die Nutzung eines Demokontos  mit der Handelsoberfläche und dem Forex-Trading vertraut machen. Um ein bestimmtes Devisenpaar zu handeln, können Sie dieses innerhalb einer Maske auswählen und normalerweise öffnet sich anschliessend eine Ordermaske. Dort müssen Sie insbesondere die folgenden Angaben machen:

  • Devisenpaar, beispielsweise Euro / US-Dollar
  • Handelsvolumen, beispielsweise 10.000 US-Dollar
  • Eventuelles Orderlimit, beispielsweise 1,3056 Dollar
  • Eventuelle Laufzeitbegrenzung der Order

Mit diesen Angaben leitet der Forex Broker den Auftrag weiter bzw. führt diesen – falls sich sofort ein Gegenpart findet – umgehend aus. Auf diese Weise können Sie sämtliche Aufträge über und an den Broker erteilen, sodass der Handel einfach, schnell und transparent ist.

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